Den 50. Geburtstag von Jim Knopf feiert die Blumberger Stadtbibliothek zusammen mit Kooperationspartnern demnächst mit einer Party, auf der eine Jim-Knopf-Rätsel-Rallye, ein Kostümwettbewerb, eine Lesung und anderes stattfinden wird. [via Südkurier]
Im Hamburger Senat wurden die rechtlichen Grundlagen für eine einheitliche Identität der Mitglieder der Hochschulen beschlossen:
Die Hochschulen und die Staats- und Universitätsbibliothek werden schrittweise eine einheitliche, institutionsübergreifende Identitätsverwaltung – ein sogenanntes “Identity Management” – für die verschiedenen von ihnen betriebenen IT-Verfahren einrichten.
Sechs Jahre ist der Brand in der Anna Amalia Bibliothek in Weimar her. Immer noch wird restauriert. Ein Artikel in ad-hoc.news schildert die Bemühungen der Werkstätte. Bis 2014 sollen 8.000 angebrannte Werke wieder benutzbar gemacht werden. Eine Nebenbemerkung: Klicken Sie die Links im Artikel nicht an. Sie führen auf Werbung, die nichts mit dem Inhalt zu tun hat!
Die Spezialbibliothek der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen unterscheidet sich durch ihr Bestandsprofil und die Studierenden. Zu den Studierenden besteht auch nach dem Studium noch oft Kontakt. [via Schwarzwälder Bote]
Vertreter/innen von 17 hessischen Bibliotheken haben gestern einen Kooperationsvertrag für die Ausleihe digitaler Medien geschlossen. Nette Aussage im Artikel der HNA.de:
“Denn auch in den virtuellen Bibliotheken des Internets gilt: Eine Lizenz für ein Buch, eine Zeitung oder ein Spiel erlaubt auch nur eine Ausleihe.”
Aha. Um so mehr “Aha”, als im Teaser (=Anreißer) des Artikels zu lesen ist:
“(…) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der ihren Nutzern den unbeschränkten Zugriff auf den jeweiligen Bestand erlaubt.”
“Well, after much thought I decided it was best to not do our biweekly podcast any more. Just too much work and not a lot of return – SO, I developed this. I’ll be doing more of these and posting them to the SC State Library’s YouTube channel. Enjoy!”
Die hessische Partei “Die Linke” zieht in einen “heißen Herbst”:
Die Linke setzt sich für kostenlose Bildung von der Krippe bis zur Erwachsenenbildung ein.
Deshalb solle keine kulturelle Einrichtung geschlossen werden. Konsequenterweise wendet man sich auch gegen die Aufnahme eines Schuldenverbots in die hessische Verfassung. [via Frankfurter Rundschau]
Die Augsburger Zeitung berichtet von einer zugigen Zeitungsleseecke, die jetzt im Handstreich bereinigt wurde. Das kommt bei modernen Bibliotheksbauten öfter vor, dass Bereiche optisch offen vom Architekten konzipiert werden, dann aber zugig sind wie nichts!
Sie half beim Aufbau einer medizinischen Fachbibliothek einer Krankenpflegeschule. Mehr als 400 Fachbücher wurden größtenteils aus Großbritannien besorgt. Die ehemalige Leiterin der Stadtbibliothek Schwäbisch Hall hat sie eingearbeitet und sie stehen jetzt Schülerinnen und Lehrkräfte bereit. Für die Zukunft ist noch eine Lehrbuchsammlung für die Schülerinnen geplant, wofür noch dringend weitere Gelder benötigt werden. [via Südwestpresse]
Mit einem mittelalterlichen Spektakel macht der Förderverein Stadtbücherei Endenich (einem Ortsteil der Stadt Bonn) am 11. September 2010 auf die Stadtteilbibliothek aufmerksam.
Die Winterthurer Bibliotheken feiern mit einer Ausstellung das 350jährige Jubiläum und ein Krokodil ist immer dabei. Warum, das erklärt der Artikel im Landboten.
Batman, Batgirl, Superman, …? Nein, vier Rentner, die ehrenamtlich die Bibliothek in Hohenschönhausen weiter betreiben. Das ist ja lobenswert, aber muss man im “Teaser” des Beitrags in der B.Z. dann gleich soo tief in die Klamottenkiste greifen?
Bedrückende Stille, Regale bis unter die Decke und eine Bibliothekarin, die mit strengem Blick über ihre Lesebrille schaut. Das ist das gewohnte Bild einer Bibliothek.
Sparen werde so unter dem Strich teurer, meint der Kulturdezernent von Duisburg und schlägt eine bundesweit gerechtere Lastenverteilung vor. [via Rheinische Post]
Eine (oppositionelle) SPD-Ratsfrau hat in Paderborn 650 Unterschriften für den Erhalt der Stadtteilbibliothek in Wewer. Bei einer Bürgerversammlung erklärten sich mehr als zehn Personen bereit, ehrenamtlich die Bibliothek Wewer zu unterstützen. [via Wochenspiegel Paderborn]
Software um Screenshots zu erstellen gibt es ja wie Sand am Meer, ich nutze meist SnagIt in einer alten, damals kostenlosen Version. Ein weiteres kostenloses (Open Source) Programm mit ein paar Funktionalitäten zur Nachbearbeitung ist Greenshot. Wenn man es installiert hat, erscheint beim Druck auf die “Druck/Print”-Taste des Keyboards ein Cursor, mit dem man den gewünschte Ausschnitt markiert. Danach kann man im Bild Text, Markierungen, Pfeile usw. einfügen und es in verschiedenen Formaten abspeichern. Sehr empfehlenswert!
Die Gemeindebibliothek Wüstensachsen wurde für ihre Dienstleistungen für Urlauber ausgezeichnet. Vor allem bei schlechter Witterung wird gern von dem Angebot Gebrauch gemacht. [via Fuldaer Zeitung]
This concept was made for an International Competition of Architecture, for the Stockholm Public Library. The project was conceived by Armel Neouze, Jacques Gelez and myself, and we entered the image into the competition after creating more than 1,000 renders. We started our project with some quick drawings and some deep discussion.
Dieses Wissen ist natürlich ein ganz alter Hut und ist für BibliothekarInnen nichts Neues. Die Website bitchmedia hat nicht nur eine “Lending Library“, sondern auch eine Rubrik mit dem Titel From the Library. Im Eintrag Batgirl! werden ein paar Hintergünde dieser Figur beleuchtet.
…the fact that Batgirl’s alter ego was a librarian is likely explained by the fact that “librarianship was at the time an established and acceptable occupation for a(n) (unmarried) young woman”
Der zweite Teil der Geschichte über die Figur Batgirl findet sich hier.
Ein Nutzer der Stadtbibliothek Ulm beschwert sich über eine Nutzerin mit Burka. Es ist für ihn eine grundsätzliche Frage. Die Bibliothek hat abgeklärt, dass es keine rechtliche Handhabe (in der Benutzungsordnung, aber auch sonst) dagegen gibt. Auch habe es bisher keine Beschwerden deswegen gegeben. Für den Benutzer, der sich beschwert, kein Grund, nicht einzuschreiten: Man müsse reagieren und nicht auf eine gesetzliche Grundlage warten. Und wenn sich niemand beschwere, heisse das nicht, dass die Burkaträgerin für niemand ein Problem darstelle. [via Südwest-Presse]
Da fangen sie an, die quälenden Fragen der Bibliotheksethik:
sollen Burkaträgerinnen keine Chance haben zu lesen und sich zu entwickeln?
hätte der betreffende Benutzer Nonnen und Diakonissen auch so kritisiert?
wo hört die Facon, auf eigene Art und Weise glücklich sein zu dürfen, auf und schlägt um in Akzeptanz der Unterdrückung?
Wer hat das Recht, der/dem anderen vorzuschreiben, wie sie/er sich zu kleiden hat?
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